USA 2001

Als im Jahr 2000 eine Austauschschülerin aus den Staaten dem Bläserensemble Riesa beitritt, entwickeln sich Kontakte nach Amerika und schnell reift der Traum von einer Konzertreise in die USA.

In den Sommerferien 2001, am 27. Juli, sitzen 43 Musiker im Flugzeug nach Minneapolis. Die ersten Tage sind die Ensemblemitglieder in der Reedemer Lutheran Kirche in Minneapolis untergebracht. Neben den Konzerten wird unter anderem natürlich auch ein Ausflug in die Großstadt unternommen. Die anschließenden Tage sind die jungen Musiker in Gastfamilien in Minocqua, im Bundesstaat Wisconsin untergebracht und lernen ein wenig den „American Way of Life“, die zuvorkommende Freundlichkeit, die Süßigkeiten und ein typisches Amerikanisches Frühstück kennen. Ein Besuch des Indianerreservates Lac du Flambeau erweckt in so manchem die Lust auf Abenteuer. Die Fahrt zum See Superior und den „Black River“ Wasserfällen dagegen sorgt ein bisschen für Entspannung.

USA 2001

Die erste Reise des Bläserensembles in die USA.

Den ganzen Tag das Land zu erkunden und anschließend abendliche Konzerte zu veranstalten fordert von uns viel Ausdauer und Kraft. Das gemeinsame Konzert im „Band Shelter“ im Torpy Park mit der Lakeland Community Band und der Rhinelander Community Band, ebenso das Konzert am See Tomahawk begeistern das amerikanische Publikum. Es wird nicht nur geklatscht, sondern auch getanzt. Nach dem Konzert in der Ascension Lutheran Kirche in Minocqua, kurz bevor alle 43 Musiker in ihre 7 Vans steigen um weiter nach South Dakota zu fahren, schenken uns unsere Gastfamilien zum Abschied eine Videoaufnahme von dem Konzert im Torpy Park. Für die zweite Woche in den USA findet die Gruppe Unterkunft auf der Lee Valley Ranch, einem Jugendcamp. Von hier aus reisen die Jugendlichen zu ihren Konzerten in den Kirchen von Custor und Hill City. Da Custor in den Ausläufern der Black Hills liegt, bietet es sich an, die wunderbare Landschaft zu erleben und sich auf die Suche nach Büffel zu begeben. Die Besichtigung des Mount Rushmores und des Crazy Horse Monuments beeindruckt die Musiker sehr und es wird der Plan ins Auge gefasst, bei einer möglichen zweiten Reise in die Staaten auch Konzerte bei diesen Monumenten zu organisieren. Mit einem kleinen Privatkonzert für den Leiter des Camps und seine Familie verabschiedet sich das Ensemble und tritt die Reise zurück an den Flughafen Minneapolis an.